Eine Kirche aus den frühen sechziger Jahren, die bis heute nahezu unverändert selbstbewusst in der Mitte ihrer Gemeinde, etwas erhöht vom Straßenraum auf einem baumbestandenen Grundstück, steht. Aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen ist die Kirchengemeinde aufgefordert den Gebäudebestand zu verkleinern. Ziel ist die Unterbringung des Gemeindehauses in der vorhandenen Bausubstanz bei gleichzeitigem Erhalt der Kirchennutzung. Kerngedanke des Entwurfes ist die Integration der neuen Nutzungen des Gemeindehauses in den vorhandenen Kirchenraum. Dabei wird ganz bewusst auf Neubaumaßnahmen außerhalb der vorhandenen Kubatur verzichtet, um einerseits das qualitätsvolle und gewohnte Bild der Kirche zu erhalten und andererseits eine ressourcen- und flächensparende Lösung zu entwickeln.
Realisierungswettbewerb, 2009,
1. Preis
Standort: Hannover
Auslober: Evangelisch-lutherische Melanchthongemeinde Hannover
BGF: 1 160 m²