Die freiwerdenden Bahnflächen um das heutige Nordbahnhofviertel bieten die Chance, ein neues zusammenhängendes Stadtviertel unweit der Stuttgarter Innenstadt entstehen zu lassen. Unter Aufnahme vorhandener Strukturen entstehen drei Quartiere unterschiedlicher Ausprägung, die gemeinsam mit dem Bestand und den Parkflächen das neue Rosensteinviertel formulieren. Durch Berücksichtigung und Fortführung der vorhandenen Ost-West-Achsen des Nordbahnhofviertels werden die einzelnen Teilgebiete zusammengeführt und eng miteinander verknüpft. Das vorhandene Zentrum, die Fußgängerzone in der Nordbahnhofstraße wird gestärkt und ausgebaut. Die Fortführung der Ost-West-Achsen verankert darüber hinaus die einzelnen Teilgebiete mit dem Bestand und der umgebenden Topografie. Sie bilden Sichtfenster in die Landschaft und ermöglichen Ausblicke und Orientierung. Darüber hinaus werden die Gebiete so mit dem unteren Schlossgarten im Osten und der erhaltenen Gäubahntrasse im Westen verknüpft.
Städtebaulicher Wettbewerb, 2004
Standort: Stuttgart
Auslober: Stadt Stuttgart